DEZA Vortrag

Im Rahmen der Menschenrechtstage hielt René Holenstein von der DEZA einen Vortrag über die Geschlechtergleichstellung in der Entwicklungszusammenarbeit.

«Denn die einen stehn im Dunkeln, und die andern stehn im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht» – mit diesem Zitat von Bertolt Brecht eröffnete René Holenstein von der Direktion von Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) am Donnerstag im Kronenhofsaal seinen Vortrag. Mit denen, die «im Dunkeln stehn», meinte der Referent die Bevölkerungsgruppen in den Entwicklungsländern – insbesondere die Frauen. Denn: 70 Prozent der in Armut lebenden Menschen sind Frauen, hielt Holenstein fest.
In der Entwicklungsarbeit müsse man deshalb den Fokus auf die Förderung der Frauen legen, denn «Frauen stärken heisst Entwicklung stärken». Ausgewogene Machtverhältnisse seien nämlich Ziel und Voraussetzung für Entwicklung. Weshalb dem so ist, damit beschäftigte sich Holenstein in seinem Referat mit dem Titel «Was es ändert, wenn Geschlechtergleichstellung in der Entwicklungsarbeit wirklich ernst genommen wird». Die Veranstaltung lockte ein grosses Publikum an, darunter zahlreiche Frauen.

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Opensource-DVD

Für alle die sich nicht entscheiden können gibt es eine neue Version der Opensource-DVD, die einen ganzen Haufen OS enthält. Eine Offline-Version der Wikipedia ist auch dabei.

Ob ich mir so etwas bestelle oder herunterlade? Nein, warum auch?

Aber einen nette Zusammenstellung ist es allemal.

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(Via)

Sonnenenergie für Burkina Faso

Matze und Malte im Itchy Feet Magazin:

Sie werden mit großen Augen angesehen, erst skeptisch und zurückhaltend. Aber wenn sich ein Kind hervorwagt, um die vier weißen Hände zu schütteln, gibt es kein Halten mehr. Dann versinken Matze und Malte in einer Menschentraube afrikanischer Schüler, die alle einmal weiße Haut berühren möchten. Denn die ist viel weicher, als sie es gewohnt sind. Da kontrolliert auch schon mal ein Kind, ob die weiße Farbe eigentlich abgefärbt hat. Malte und Mathias, genannt Matze, absolvieren ihren Zivilersatzdienst, den Anderen Dienst im Ausland. Für 13 Monate sind sie im westafrikanischen Land Burkina Faso. Dort haben sie viel Verantwortung übernommen. Sie sind die einzigen Deutschen vor Ort, die die Projekte des Entwicklungshilfevereins „Sonnenenergie für Westafrika“ koordinieren und überprüfen. Die beiden haben sich schnell mit ihren Aufgabenbereichen identifiziert und sprechen klar von „wir“, wenn sie über den Verein reden, für den sie arbeiten.

Sonnenenergie für Burkina Faso