Climbing the Pyramid Of Nonprofit Technology Needs, Part 1 of 2 | Non-Profit Tech Blog

Ein Sehr interessanter Artikel über Organisationsaufbau für Nonprofits.

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Hat tip to Sonny Cloward for suggesting that nonprofits should have a Maslow’s hierarchy of needs when it came to implementing nonprofit technology. It was in response to Tweets I made last month stating that social media has been oversold to nonprofits and that they really needed to concentrate on their Web site first. I’m going to circle back to my thinking on social media in the second part of this article. However, it’s high time that a Maslovian hierarchy of nonprofit technology is written for someone who is looking to improve their small (under $5 million in revenue) nonprofit.

via Climbing the Pyramid Of Nonprofit Technology Needs, Part 1 of 2 | Non-Profit Tech Blog.

Über die Einstellung von Zoomer.de

Simon hat in seinem Blog eine kleine persönliche Analyse „Zum Scheitern von Zoomer“ geschrieben.

Er nennt einen der Hauptgründe das Design, schlechte Farbkombinationen, Vollgestopftheit und unleserliche Überschriften. Nachdem ich mit Zoomer.de mal länger als 10 Sekunden angeschaut habe kann ich das bestätigen. Ein bisschen mehr Whitespace und Erwartungskonformität hätten (mir) die Orientierung erleichtert, allerdings halte ich das nicht für ausschlaggebend für das „Scheitern“ von Zoomer. Der mögliche Fehler, für Zoomer eine eigene Marke aufzubauen ist für mich da sehr viel plausibler. Simon schreibt:

Hier hätte es viel mehr Sinn gemacht, eine der Holtzbrinck-Zeitungen (Zeit, Tagesspiegel, Handelsblatt) oder StudiVZ als Leuchtturm auszunutzen.

Frank Syré, der Chefredakteur von Zoomer schreibt in einem Artikel „Zoomer geht Offline“:

Die Wirtschafts- und Medienkrise hat bei uns und in unserem Mutterkonzern durchgeschlagen. Ein teures Experiment, das wir nunmal sind und waren, ist unter diesen Rahmenbedingungen nicht durchzuhalten.

Ich denke mit diesem Satz hat Syré den Punkt genauer getroffen, als es ihm eigentlich lieb ist. Der Ansatz von Zoomer ist eindeutig modern in der deutschen Medienlandschaft. Ich denke mit mehr Laufzeit hätte das „im aktuellen setup“ eventuell sogar geklappt. Der Fehler, den Holtzbrinck gemacht hat, ist meiner Meinung, ein teures Experiment zu wagen. Heutzutage ist es auch möglich Experimente zu wagen, die mit erheblich weniger Planungs- und Geburts- und Wickelkosten auskommen. Damit kann man sich auch in schwierigen Zeiten ein Scheitern leisten, oder muss das hoffnungsvolle Projekt nicht mal einstampfen.

Ich denke die Deutsche Medienlandschaft hat von Zoomer.de auf jeden Fall dazugelernt. Die Leute von Freitag.de sollten sich von diesen Erfahrungen ruhig ein paar Scheiben abschneiden.

Spiegel Online fragt: Zeitung als Shareware?

Das wird hoffentlich eine interessante Diskussion bei SPON, wenn ich auch bezweifle, das ein Herausgeber die Meinungen ansatzweise ernst nimmt. Aber es ist ja schon mal gut, das die Medien ihr eigenes Format in Frage stellen und den Mut haben, das öffentlich zu diskutieren.

Immer weniger zahlende Kunden, immer weniger Anzeigen: Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Der SPIEGEL-ONLINE-Artikel „Panik ist kein Geschäftsmodell“ hat diese Diskussion kräftig angeheizt. Diskutieren Sie mit: Sie entscheiden mit über die Zukunft der Medienlandschaft.

Im Forum liest man auch ganz praktisch-weltliche Kritikpunkte neben den Meta-Themen. User inmado schreibt:

Warum kostet der Spiegel im Abo als E-Paper 3,70 Euro pro Ausgabe, während die Print Version 3,50 Euro pro Ausgabe kostet? Wie heißt es doch im Artikel:

„Gerne wird behauptet, dass Leser von Print-Produkten für Journalismus bezahlen. Dies kann getrost als falsch bezeichnet werden: Die Leser bezahlen für die horrenden Kosten der Print-Distribution. Den Journalismus zahlte immer schon die Werbung. Wenn die Nutzer im Netz nicht direkt zahlen wollen, verlangen sie nur, dass die Kostenvorteile der Online-Distribution auch an sie weitergeben werden.“

Ich würde de Spiegel als E-Paper abonieren, wenn er deutlich preiswerter wäre als die Printausgabe, die Inhalte nicht zeitnah kostenlos veröffentlicht würden und wenn das E-Paper nicht nur eine DIN-A4 PDF Version der Printausgabe wäre, die sich auf einem Monitor nur recht umständlich lesen läßt.

Link zum Spiegel Artikel: Medienzukunft: Zeitung als Shareware? – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt.

Das Ubuntu Magazin Full Circle ist zwar nicht so professionell erstellt (weil nicht kommerziell, ohne Werbung), hat aber ein wesentlich bildschirmfreundlicheres Format:

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