vom Socialcamp zur SocialBar

Eins zwo drei und plötzlich etabliert sich ein Gedanke den wohl einige im Kopf oder im Herzen getragen haben. Verbinde gesellschaftlich engagierte und Online-Netzwerker in lockerer BarCamp-manie und schaumermal was dabei herauskommt. Im Juni fand das erste „SocialCamp“ statt – danach ein Treffen in eher kleinerem Kreise – und ein paar emails später rief Sophie von Fairdo nun die erste SocialBar im extra für uns offenen und trotzdem gut besuchten Taz-Cafe Berlin aus. Die super Location verdanken wir Jan. Ein Fazit des Abends kann ich gar nicht allgemein geben (Protokoll) – ich freue mich darauf wie es weiter geht!

SocialCamp!

Helpedia hat diese Dokumentation vom SocialCamp erstellt. Schaut super aus – vielen Dank (auch, das ich/wir dabei sein durften)!


Socialcamp – Der Film from Helpedia on Vimeo.

Die gute Dokumentation wird hoffentlich auch einige Organisationen ansprechen, die dieses mal nicht dabei waren. Ich bin ja in beiden Bereichen aktiv – Im Webseiten basteln und Internetprojekte zusammenspinnen und Beraten als auch für die NGOs SEWA und grenzenlos e.v.. Für mich also ein thematisch perfektes Barcamp.

„Web 2.0“, oder „diese neue Art der öffentlichen Komunikation“ scheint leider viele Organisationen erst einmal abzuschrecken. Mir scheint einige Leute haben Berührungsängste mit der Technik und auch Befürchtungen, man könne im Internet auf irgendwelche (moralischen) Sprengfallen treten. Eigentlich seltsam, da ja besonders die „Guten“ (Gemeinnützigen) keine Probleme damit haben sollten.

Man muss weniger mutig sein wenn man an zweiter Stelle kommt. Das SocialCamp in Berlin hat gezeigt, dass es bereits viele gute „erste“ gibt – und dass interessierte Aktive, die ein modernes Projekt aufziehen wollen auf einen großen Erfahrungsschatz zugreifen können. Die SocialCamper bieten hierfür ihre Unterstützung sowohl im IT-Bereich, als auch viel Praxiserfahrung aus den gemeinnützigen Bereichen.