DEZA Vortrag

Im Rahmen der Menschenrechtstage hielt René Holenstein von der DEZA einen Vortrag über die Geschlechtergleichstellung in der Entwicklungszusammenarbeit.

«Denn die einen stehn im Dunkeln, und die andern stehn im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht» – mit diesem Zitat von Bertolt Brecht eröffnete René Holenstein von der Direktion von Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) am Donnerstag im Kronenhofsaal seinen Vortrag. Mit denen, die «im Dunkeln stehn», meinte der Referent die Bevölkerungsgruppen in den Entwicklungsländern – insbesondere die Frauen. Denn: 70 Prozent der in Armut lebenden Menschen sind Frauen, hielt Holenstein fest.
In der Entwicklungsarbeit müsse man deshalb den Fokus auf die Förderung der Frauen legen, denn «Frauen stärken heisst Entwicklung stärken». Ausgewogene Machtverhältnisse seien nämlich Ziel und Voraussetzung für Entwicklung. Weshalb dem so ist, damit beschäftigte sich Holenstein in seinem Referat mit dem Titel «Was es ändert, wenn Geschlechtergleichstellung in der Entwicklungsarbeit wirklich ernst genommen wird». Die Veranstaltung lockte ein grosses Publikum an, darunter zahlreiche Frauen.

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